Seit dem 15. Jahrhundert gibt es in England Valentinspaare, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys’ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, also nach Amerika mit. Und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch auch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt.
Nun dieser Valentinstag ist, ähnlich wie Halloween, ein Phänomen der „Neuen Welt“. Jedoch auch ein schöner Anlass, seinen Liebsten eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken. Klar, nicht jeder ist von solchen „künstlichen“ Feiertagen begeistert. Der Valentinstag ist in der heutigen Ausprägung wohl eine Erfindung von Marketingexperten.
(Auszug aus einem mail an mich)


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